SSS Starkstrom- und Signalbaugesellschaft

Geschichtlicher Rückblick

 

1946 

Im August 1946 wurde die Starkstrom- und Signalbaugesellschaft mbH aus einer Montageabteilung der Nelken & Co. KG gegründet. Der Aufgabenbereich lag in der Bereitstellung von Fachpersonal zur Beseitigung von Kriegsschäden, sowie der Instandhaltung und des Neubaus von Kabelanlagen, insbesondere für die RWE Betriebsverwaltung Essen/Mülheim, die VEW Bezirksdirektion Bochum, sowie Industrie, Bergbauunternehmen und Großchemie (Scholven und Ruhröl).

Am 05.11.1946 erfolgt die Eintragung ins Handelsregister Essen mit Ober-Ing. Werner Nelken als Geschäftsführer und Ing. Eckhardt als technischen Leiter.

  

1954-1955 

Beginn der Umstellung vom sogenannten Personalverleih zur eigenverantwortlichen Auftragsabwicklung nach Angeboten, Leistungpreisen und Leistungverzeichnissen.

Mittlerweile werden mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt, es erfolgt die Gründung der Niederlassung Eifel. Der Aufgabenbereich in der neuen Niederlassung umfasst Errichtung, Umbau und Instandhaltung von elektrischen Freileitungen, Ortsnetzen, Transformatorstationen und Straßenbeleuchtung überwiegend für die RWE Betriebsverwaltung Trier.

 

1956 

Mehr als 200 Mitarbeiter werden beschäftigt.

In Essen wird eine neue Abteilung für elektrische Installationstechnik eingerichtet. Der Aufgabenbereich ist die Errichtung und Instandhaltung von elektrischen Licht- und Kraftanlagen in Verwaltungen, Schulen, Wohnbauten und Gewerbebetrieben.

 

1959 

Bedingt durch die Bergbaukrise muss das Montagegeschäft bei den Bergbauunternehmen aufgegeben werden; das Personal muss auf 150 Beschäftigte abgebaut werden. Im Bereich Kabelbau können die Stadtwerke Düsseldorf und Bochum als Auftragsgeber hinzu gewonnen werden.

 

1960-1962 

Die SSS beginnt mit den Umstellungsarbeiten von 220 auf 380 Volt im Kabelnetz und den Hausinstallationen des Versorgungsgebiets der Stadtwerke Düsseldorf. Durch Weiterbildung des vorhandenen Personals und Neueinstellungen werden neue Arbeitsfelder wie Schaltanlagenbau für Nieder- und Mittelspannungen, Industriebau und Anlegen der Meß- und Regeltechnik aufgebaut. Die Mitarbeiterzahl übersteigt wieder 200.

 

1963 

Gründung der Niederlassung Saarland, zunächst im Bereich Merzig für die RWE, später im gesamten Saarland für die VSE in Saarbrücken. Der Aufgabenbereich ist ähnlich wie für das RWE/Trier, allerdings mit einer größeren technischen Eigenständigkeit (Vermessung, Projektierung, statische Berechnung).

 

1964, 1965 

Gründung der Abteilung kathodischer Korrosionsschutz in Essen mit dem Aufgabenbereich aktiver elektrischer Schutz erdverlegter Installationen wie Tankanlagen, Pipelines, etc.

Gründung der Abteilung elektrotechnische Planungen. Der Aufgabenbereich umfasst die Planung und Erstellung von Ausschreibungunterlagen und Funktionalausschreibungen für öffentliche und gewerbliche Bauherren.

 

1965 / 1970 / 1980 

Die SSS entwickelt sich weiter zu einem angesehenen und bedeutenden Unternehmen im Bereich der Elektrotechnik. Mittlerweile wird die gesamte Bandbreite der elektrischen Energietechnik abgedeckt. Es folgen erste Auslandsaufträge (Trinkwasser-Projekt Senegal).

Das Unternehmen beschäftigt konstant etwa 230-250 Mitarbeiter.

Die neuen Arbeitsfelder behaupten sich technisch wie wirtschaftlich und dienen als „Türöffner“ bei der Akquisition neuer Aufträge für die bestehenden Abteilungen. Auslandsaufträge des Korrosionsschutz ziehen Großaufträge der Energietechnik nach sich.

 

1980 / 1985 / 1990 

Es folgen weitere technisch aufwendige Projekte im In- und Ausland (Maschienenfabrik Siempelkamp, Chemische Fabrik Stockhausen, Flüghafen Köln-Wahn, Irak-Türkei-Pipeline, u.v.a.).

Modernste Technik wie alternative Energie-Anlagen mit Solar- und Thermotechnik wird von der SSS errichtet.

Ein breit gefächertes Leistungsspektrum sorgt für eine gute Anpassung am Markt, Konjunkturschwankungen gehen fast wirkungslos an der SSS vorbei.

Auf Anregung vieler Kunden werden Tiefbauleistungen in den Aufgabenbereich eingeführt und dazu die Niederlassungen Bitburg, St. Wendel und Recklinghausen zu festen Bauhöfen ausgebaut.

Die Belegschaft der SSS steigt auf über 300 Beschäftigte.

 

1990 -1993 

Gründung der Niederlassung Pritzwalk und der Starkstrom- und Signalbau Procon GmbH in Hartmannsdorf. Lichtwellenleiter- und sicherheitstechnische Anlagen werden erfolgreich in die Aufgabenbereiche der SSS eingefügt.

Gründung der Niederlassung Hainichen, später Staßfurt und Stumsdorf und 1992 Leipzig. Die Belegschaft steigt auf knapp 500 Beschäftigte.

 

1994 / 1995 

Nach dem Ausbau der SSS in den neuen Bundesländern beginnt die Kosolidierungsphase zur Sicherung der Kundenkontakte. Die Betriebsleistung steigt um 25%.

Die SSS wird Stammlieferant in fast allen Bereichen und in einigen Feldern sogar der zweit- oder drittgrößte Auftragnehmer nach den bekannten unternehmen wie SAG oder GEA. Die Belegschaft bleibt weiterhin konstant bei 500 Mitarbeitern.